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Delahaye Type 135

Die Basis

Das mit dem Namen Delahaye ist etwas schwierig. Emile Delahaye, geboren 1843, arbeitete in einer kleinen Giesserei in seiner Heimatstadt Tours, die er 1879 (oder vielleicht auch erst 1887) übernehmen konnte. Ab 1894 begannen erste Versuche mit Automobilen, schon 1895 konnte ein erstes Fahrzeuggebaut werden. Schon 1897 verkaufte Delahaye Delahaye an Georges Morane und Léon Desmarais, blieb aber noch bis 1901 in seinem einstigen Unternehmen tätig (er verstarb 1905). In der Folge wechselte Delahaye oft den Namen (Delahaye blieb aber immer Bestandteil), zog nach Paris um, verkaufte irgendwann mehr Last- als Personenwagen, tat sich dann 1935 mit seinem Konkurrenten Delage zusammen, wurde 1954 von Hotchkiss übernommen und 1956 endgültig stillgelegt. In Erinnerung bleiben vor allem ein ab 1911 produzierter V6-Motor – und selbstverständlich der ab 1935 gebaute Type 135. (Bild unten: Coupe des Alpes von 1935.)

Es begann mit einem Reihen-Sechszylinder mit anfangs 3,2 Liter Hubraum und 95 PS. Doch es ging schnell weiter, mit drei Solex-Vergasern stieg die Leistung auf 110 PS. Schon 1936 wurde der 135 M eingeführt, 3,6 Liter Hubraum, 90, 105 oder 115 PS, schliesslich gab es auch noch den 135 MS, gleicher Hubraum, aber 120 bis 145 PS, in der Rennversion sogar 160 PS. Damit gewann Delahaye 1937 die Rallye Monte Carlo – und 1938 sogar die 24 Stunden von Le Mans, mit Chaboud/Trémoulet am Steuer. (Bild unten: Cabriolet des Alpes von Chapron von 1936.)

Mit dem Type 135 und der Verbindung zu Delage wurde Delahaye auch für eine bessere Kundschaft begehrenswert. Und die liess sich gerne das Automobil massschneidern, es entstanden teilweise wunderbare Aufbauen von Letourneur et Marchand, Pourtout, Dubois, Franay, Chapron, Graber (siehe hier), auch Saouthick (wir beginnen weiter unten eine kleine Sammlung, ganz langsam – Bild unten: Cabriolet von Langenthal von 1938.)

Doch die Könige jener späten 30er Jahre waren in Frankreich Figoni & Falaschi. Die man wiederum besser kennt für die «Goutte d’Eau» für die Talbot-Lago T150 S/SS (zu bewundern: hier). Wobei: Das erste Fahrzeug, das ein Emblem von Figoni & Falaschi trug, war tatsächlich ein Delahaye 135. Ob es auch ein «Wassertropfen» war oder ein Cabriolet, das ist nicht ganz klar (wir werden versuchen, es zu ergründen). Doch Giuseppe Figoni als Designer und Ovidio Falaschi als Buchhalter hatten noch eine Steigerung in petto: der Torpedo.

Wir zeigen hier #49169, weil er bei Gooding & Co. in Pebble Beach 2024 zur Versteigerung kommt. Vor allem aber, weil er eine wunderbare Geschichte hat. Bestellt wurde er von einem gewissen Mr. Floud, der damals im algerischen Oran lebte. Was über die Jahre mit dem Delahaye passierte, das weiss man nicht, doch 1992 wurde #49169 mitten in Algerien unter einem Olivenbaum gefunden. Und dem Besitzer des Baums für die unglaubliche Summe von 60 englischen Pfund abgekauft. Das Petersen Museum übernahm den Wagen, restaurierte ihn perfekt (vielleicht etwas zu sehr…) – und will ihn jetzt wieder loswerden.

Zuerst kommen jetzt weitere Werke von Figoni & Falaschi, dies ist auch ein 135 MS Competition, 1938:

Chassis-Nummer: 49197
Auktion: RM Sotheby’s, Monaco 2010, verkauft für 1’792’000 Euro.

Nochmals Figoni & Falaschi, ein 135 MS von 1938:

Chassis-Nummer: 60112
Auktion: RM Sotheby’s, Amelia Island 2015, verkauft für 990’000 Dollar.

Zum Fahrzeug oben gehört unbedingt auch dieser Delahaye 135 MS Grand Sport Roadster, selbstverständlich auch von Figoni & Falaschi, #60158, denn er war einst mit #60112 beim gleichen Besitzer:

Delahaye 135 Competition Court Cabriolet (ja, auch Figoni & Falaschi – #46837) – 1936

Delahaye 135 Competition Cabriolet (genau: Figoni & Falaschi – #46864) – 1936

Und dann haben wir noch #47242, da gibt es eine schöne Geschichte, hier.

Eben, es entsteht hier noch eine Sammlung, slowly:

Chassis-Nummer: 800544 (1947)

Auktion: RM Sotheby’s, Arizona 2025, verkauft für 555’000 Dollar. Alphonse Guilloré, geboren 1896, hatte im 1. Weltkrieg gekämpft – und wurde 1916 so schwer verletzt, dass er als Invalider galt. Trotzdem gründete er 1924 sein eigenes Unternehmen, das aber erst ab 1937 bekannt wurde, als er zu einer engen Zusammenarbeit mit Delahaye fand. Dieser Roadster hier, #800544, wurde 1947 nach Rouen an einen reichen Industriellen ausgeliefert. Und der Delahaye hatte es gut, er war immer im Besitz reicher Franzosen, wurde gut gepflegt, ab 2017 restauriert. Es soll alles noch original sein, auch der Motor.

Chassis-Nummer: 800605 (1947)
Auktion: Mecum, Indy 2025, noch kein Schätzpreis. Hier kommen zwei Geschichten zusammen, klar, Delahaye, dies ist ein 135 M, 3,2-Liter-Rennmaschine, 115 PS. Aber dann ist da auch Henri Chapron, wir kennen ihn hier vor allem für seine Citroën DS. Zur frühen Geschichte dieses hübschen Fahrzeugs wissen wir nichts, aber man kann davon ausgehen, dass es schon immer so aussah, denn die Witwe von Chapron stellte dem Besitzer sämtliche Zeichnungen und Baupläne zur Verfügung, als der Wagen restauriert wurde.

Was aber hier auch noch gezeigt werden soll: Delahaye 135 S. 14 Exemplare wurden 1936 gebaut, 3,6 Liter Hubraum, Dreifach-Solex-Vergaser, 140 PS bei 4200/min; die meisten Exemplare verfügten über ein Cotal-Vorwähl-Getriebe mit vier Gängen. Es dauerte ein bisschen, bis diese Fahrzeuge wirklich erfolgreich waren, doch 1938 schafften sie einen Doppelsieg bei den 24 Stunden von Le Mans. Da haben wir zuerst #46084, das Fahrzeug, das 1938 bei den 24 Stunden von Le Mans auf den zweiten Platz kam. Sieger war damals ein anderer Delahaye 135 S (#47190, Chaboud/Tremoulet), Serraud/Giraud-Cabantous kamen mit zwei Runden Rückstand ins Ziel. #46084 hatte noch eine lange Renn-Karriere, 1954 wurde er an der Tour de France eingesetzt. Und über die Jahre musste er viele neue Kleider tragen; seit 2008 ist der Delahaye wieder so, wie er 1938 in Le Mans antrat.

Das Exemplar, das wir unten zeigen, ist eines von zwei Werk-Fahrzeugen, #47188, wurde 1939 (8.Rang) und 1949 (dnf) in Le Mans eingesetzt.

Mehr schöne Klassiker haben wir in unserem Archiv.

Der Beitrag Delahaye Type 135 erschien zuerst auf radicalmag.

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